Recycling - Bauen "Second hand"
Bei allen Neubau-Planungen, aber vor allem beim Bauen im Bestand, lassen sich gebrauchte bzw.
historische Bauelemente und Baustoffe einsetzen.
Im Gegensatz zu allen Bauaufgaben in der Rekonstruktion bzw. in der Denkmalpflege kommt es hier in erster
Linie nicht auf die Einhaltung bestimmter Stilepochen oder Konstruktionsweisen an.
Wichtig ist hier allein die Tatsache der
Wiederverwendung und damit der
Werterhalt des Bauelementes und vor allem der Stilmix
Alt/Neu.
Durch das Nebeneinander von alten und neuen Stilrichtungen und Baustoffen bzw. Bauelementen lassen sich, ähnlich wie bei der
Möblierung von Räumen seit langem üblich, interessante und vor allem individuelle Objekte realisieren.
In Frage kommen hierfür natürlich vorrangig Objekte in der Gastronomie, Cafes und Ladenlokale, in denen eine bestimmte Stimmung
bzw. Atmosphäre erzeugt werden soll, die dem gastronomischen Gesamtkonzept bzw. der angebotenen Ware entspricht.
Aber auch im Privatwohnungsbau und bei der Planung von Büroräumen o.ä. lassen sich, und dies nicht nur beim Bauen im Bestand, durch
die geschickte Verbindung von Alt und Neu hinsichtlich der Konstruktionen, Bauelemente und Baustoffe qualitativ hochwertige und sehr
individuelle Bauten schaffen, die sich von der Massenware mit den Stilelementen aus den Katalogen und Baustoffmärkten angenehm unterscheiden.
Solche Planungen sind nicht zwangsläufig mit Mehrkosten verbunden und lassen sich durchaus innerhalb der üblichen Kostenrahmen realisieren.
Vor allem folgende Baulelemente bzw. Baustoffe lassen sich einsetzen:
- Fenster / Türen
- Bodenbeläge Holz / Keramik
- Sanitärgegenstände Bad / Küche
- Trennwandelemente aus alten Fenstern
- Gitter / Geländer / Stützen
- historisches Bauholz
- alte Dach- und Mauerziegel
- Beschläge